Hamburg/Fürstenfeldbruck – Bereits seit dem Jahr 2010 unterstützt die BRK-Wasserwacht, Ortsgruppe Fürstenfeldbruck den ‚Hamburg Triathlon‘ bei der wasserrettungsdienstlichen Absicherung der Veranstaltung. Auch in diesem Jahr reisten zehn ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck in die Hansestadt, um die Sicherheit der Athletinnen und Athleten sowie der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer zu gewährleisten.
Der ‚Hamburg Wasser World Triathlon‘ gilt als die größte Triathlon-Veranstaltung der Welt. Jährlich nehmen rund 8.000 bis 10.000 Athletinnen und Athleten teil, während etwa 300.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Wettkämpfe entlang der Strecke verfolgen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Einsatzkräfte am und im Wasser.
Besondere Herausforderungen boten in diesem Jahr die für Hamburg ungewöhnlich hohen Temperaturen. Zudem wurde die Wasserwacht während der Veranstaltung zu einem Taucheinsatz unter einem Alsterschiff alarmiert. Ursache war ein technischer Defekt, der einen Einsatz der Taucher erforderlich machte.
„Der Hamburg Triathlon ist für uns jedes Jahr ein besonderes Highlight. Trotz der langen Einsatztage freuen wir uns immer auf die hervorragende Zusammenarbeit und die herzliche Aufnahme vor Ort“, betont Florian Heininger, Wasserretter der Ortsgruppe Fürstenfeldbruck.
Neben den zahlreichen Einsatzstunden gab es für die Ortsgruppe auch einen sportlichen Höhepunkt: Eine Wasserretterin und ein Wasserretter aus Fürstenfeldbruck nahmen gemeinsam mit einem Wasserretter aus Hamburg als Team an der Mixed-Triathlon-Staffel teil und erlebten die Veranstaltung somit auch aus der Perspektive der Teilnehmenden.
Die, seit nun 16 Jahren, bestehende Zusammenarbeit mit den Hamburger Einsatzkräften ist für die BRK-Wasserwacht Fürstenfeldbruck längst mehr als eine reine Einsatzpartnerschaft. Trotz langer Tage und kurzer Nächte bleibt der Hamburg Triathlon für die Ehrenamtlichen jedes Jahr ein besonderes Erlebnis.
Ein besonderer Dank gilt der DRK-Bereitschaft Eimsbüttel, die die Brucker Wasserretter seit vielen Jahren herzlich empfängt und die vertrauensvolle Zusammenarbeit prägt. Am Ende bleibt die Gewissheit: Ehrenamt kennt keine Grenzen und echte Kameradschaft verbindet Menschen weit über die Landesgrenzen hinaus.


