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Ehrenamt

Die ehrenamtliche, freiwillige und uneigennützige Mitarbeit ist seit jeher das unverwechselbare Merkmal des Roten Kreuzes. Wenn wir auch weiterhin überall unsere Hilfe garantieren wollen, ist das Rote Kreuz auf engagierte, hilfsbereite Menschen angewiesen.

 

Natürlich kann ein so großer und weitverzweigter Verband wie das Bayerische Rote Kreuz nicht auf hauptamtliche Mitarbeiter verzichten. Doch den 16.000 Angestellten stehen in den fünf Rotkreuz-Gemeinschaften Bereitschaften, Jugendrotkreuz, Wasserwacht, Bergwacht und seit Dezember 2012 Wohlfahrts- und Sozialarbeit rund 130.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gegenüber. Allein im Rettungsdienst leisten sie pro Jahr 2,5 Millionen freiwillige Einsatzstunden.

 

Ähnlich verhält es sich bei allen anderen Diensten des Roten Kreuzes, angefangen bei der Betreuung von Kindern oder alten Menschen bis hin zum Krankenhausbesuchsdienst oder dem Bereitschaftsdienst bei Sportveranstaltungen - auch an Wochenenden und in den Abendstunden.

 

Im Dezember 2012 hat die 35. Landesversammlung der Gründung der Gemeinschaft "Wohlfahrts- und Sozialarbeit" zugestimmt. Diese neue Gemeinschaft soll die Voraussetzungen für ein verstärktes Engagement Freiwilliger in den sozialen Angeboten des BRK verbessern. Wir wollen damit den Freiwilligen, die sich nicht in einer der anderen Gemeinschaften engagieren können oder möchten, eine Struktur geben, in der sie sich wohlfühlen und entfalten können.

 

Alle Freiwilligen werden von geprüften Ausbildern und Fachkräften geschult und für ihren freiwilligen Einsatz vorbereitet. Sie sind deshalb für alle Aufgaben, die ihnen übertragen werden, bestens gerüstet.