Um die zahlreichen sozialen und ehrenamtlichen Angebote auch künftig in bewährter Qualität anbieten zu können, ist das BRK auf die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Da die Zahl der Fördermitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes aus demografischen Gründen seit einigen Jahren sinkt, startet das BRK Fürstenfeldbruck Anfang August eine Fördermitgliederwerbeaktion.
Ab dem 3. August werden sieben Studierende in der Stadt Fürstenfeldbruck und in verschiedenen Gemeinden des Landkreises unterwegs sein. Sie informieren Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit des Roten Kreuzes und werben für eine Fördermitgliedschaft.
„Unsere Arbeit wäre ohne die Unterstützung der Menschen vor Ort nicht möglich“, betont BRK-Kreisvorsitzender Andreas Magg. „Viele engagieren sich ehrenamtlich, andere helfen mit einer regelmäßigen finanziellen Unterstützung. Beides ist für uns von unschätzbarem Wert.“
Trotz des stetigen Bevölkerungswachstums im Landkreis geht die Zahl der Fördermitglieder seit Jahren zurück. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Altersstruktur der bestehenden Fördermitglieder. „Viele langjährige Unterstützerinnen und Unterstützer begleiten uns über Jahrzehnte hinweg. Leider verlieren wir immer wieder Fördermitglieder vor allem durch Todesfälle“, erklärt Elisabeth Krause aus der BRK-Verwaltung.
Um die Aktion professionell durchzuführen, wurden die Studierenden im Vorfeld ausführlich geschult. Dabei erhielten sie Informationen zu den verschiedenen Tätigkeitsfeldern des Roten Kreuzes, darunter Rettungsdienst, Kinderbetreuung, Pflege, Hausnotruf, Menüservice und Fahrdienst und können Interessierten während ihrer Besuche kompetent Auskunft geben.
Auch die ehrenamtlichen Leistungen des BRK im Landkreis sind vielfältig. Sie reichen vom Katastrophenschutz über Angebote für Seniorinnen und Senioren bis hin zu den Aktivitäten der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes.
BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt motivierte die Studierenden vor ihrem Einsatz mit den Worten: „Mit Ihrer Arbeit tragen Sie dazu bei, dass wir unsere Hilfeleistungen auch in Zukunft verlässlich für die Menschen im Landkreis anbieten können.“
Die Werberinnen und Werber tragen offizielle Kleidung des Roten Kreuzes und können sich jederzeit mit einem Ausweis des BRK-Kreisverbandes legitimieren. Wichtig ist dem BRK der Hinweis, dass im Rahmen der Aktion weder Bargeld noch Sachspenden entgegengenommen werden. Ziel ist ausschließlich die Gewinnung neuer Fördermitglieder, die die Arbeit des Roten Kreuzes langfristig unterstützen.
