Dachau/Fürstenfeldbruck – Das Bayerische Rote Kreuz freut sich über zahlreichen motivierten Nachwuchs. Im Rotkreuzhaus in Dachau begrüßten der BRK-Kreisvorsitzende Andreas Magg aus Fürstenfeldbruck, sowie BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt für die beiden BRK-Kreisverbände insgesamt 23 neue Auszubildende. Sie starten in den Beruf des Notfallsanitäters und der Notfallsanitäterin.
Der BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt freut sich auch in diesem Jahr über die hohe Ausbildungsquote und unterstrich: „Das gute Resonanz zeigt, dass unser Berufsbild in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird und auch an Attraktivität und Relevanz gewonnen hat.“ Andreas Magg beglückwünschte die Nachwuchs-Rotkreuzler zu ihrer Berufswahl: „Es ist keine einfache Ausbildung, aber eine, die einen weiterbringt.“
Begleitet wurden die neuen Mitarbeitenden vom Leiter Rettungsdienst, Martin Noß, seiner Stellvertreterin Katja Hüttl, der Assistenz Leitung Rettungsdienst Ganja Borchert und der Ausbildungskoordinatorin Sabrina Steglich. Martin Noß betonte: „Wir bilden nachhaltig aus, unsere Mitarbeitenden fühlen sich wohl und können sich kontinuierlich weiterqualifizieren. Somit können wir uns auch in der Zukunft auf motiviertes und kompetentes Fachpersonal stützen.“ Die Motivation in diesen Beruf zu starten, hängt auch damit zusammen, dass einige bereits ehrenamtliche Erfahrung im Roten Kreuz sammeln konnten. Der 19-jährige Erik Jungmann engagiert sich seit längerem ehrenamtlich in der Wasserwacht Dachau. Nach dem Abitur kam deshalb für ihn auch nur eine hauptberufliche Tätigkeit beim Roten Kreuz in Frage. Auch für Laura Donderer bestand kein Zweifel eine berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz einzuschlagen. Die 19-jährige Abiturientin engagiert sich ebenfalls im BRK-Kreisverband Fürstenfeldbruck ehrenamtlich in der Wasserwacht. Katharina Kopp (23) ist gelernte Hotelfachfrau. Den Berufswechsel erklärte sie so: „Ich habe mir schon länger gewünscht, im Wohlfahrtsbereich zu arbeiten und jetzt habe ich es geschafft.“ Und der ausgebildete Elektriker-Geselle Paul Huber hat sich das Berufsbild wohl schon lange gewünscht, denn er berichtete: „Jetzt kann ich meinen Kindheits-Traum verwirklichen.“ Die weiteren Auszubildenden sind Ludwig Siebel, Chantal Thisson, Daniel Heinecker, Malte Töpler, Sven Oberbacher, Anna Hobelsberger, Beatrix Huber, Lea Fabienne Reinhardt, Annabelle Schuster, Samuel van Aken, Yvonne Wurmitsch, Anja McElroy, Noah Konsek, Paul Benoit Huber, Marcel Brunner, Anika Irsigler, Katharina Schauberger, Amelie Köhler, David Wenger und Florent Islami. Die Ausbildung zum zum Notfallsanitäter ist anspruchsvoll. Bereits im Bewerberverfahren werden Schwerpunkte bezüglich Eignung und Motivation gesetzt. Nach der Begrüßung in der Geschäftsstelle des BRK-Kreisverbandes Dachau wurden die neuen Auszubildenden sogleich mit dem Arbeitsalltag vertraut gemacht und erhielten Informationen zu Arbeitssicherheit, Hygiene und zum Fahren mit Dienstfahrzeugen, lernten die Verantwortlichen in der Ausbildung und den Ausbildungsablauf kennen. Die Einweisung über das Material im Arbeitseinsatz, die Rettungs- und Notarztfahrzeuge und Hilfsmittel wie Rucksack, Trage und Tragestuhl war ein aufschlussreicher Einstieg in den verantwortungsvollen Beruf. In den nächsten Wochen werden die Auszubildenden in der Berufsfachschule für Notfallsanitäter des BRK in München auf den ersten Praxiseinsatz vorbereitet.
Die Auszubildenden werden in den Rettungswachen in Gröbenried, Odelzhausen, Markt Indersdorf, Fürstenfeldbruck, Germering und Türkenfeld eingesetzt.
Neben Ausbildungsplätzen bietet der Rettungsdienst des BRK Dachau und FFB auch Stellen für den Bundesfreiwilligendienst sowie für das Freiwillige Soziale Jahr an.
Foto: Die neuen Auszubildenden der BRK-Kreisverbände Dachau und Fürstenfeldbruck.
Rechts Dennis Behrendt und Andreas Magg. Vor Andreas Magg steht Ausbildungskoordinatorin Sabrina Steglich. Links außen der Leiter Rettungsdienst Martin Noß, daneben seine Assistentin Ganja Borchert und seine Stellvertreterin Katja Hüttl.
